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Kickboxen

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Was ist KICKBOXEN?

Kickboxen ist ein Wettkampfsport, der die Tradition ostasiatischer Kampfkünste (Karate, Kung Fu, Taekwon-Do etc.) mit den Erkenntnissen der westlichen Sportwissenschaft und der westlichen Kampfsportarten (Boxen, Savate) zu der wohl wirklichkeitsnahsten Form des Kampfsports verbindet.

Beine (Kicken) und Fäuste (Boxen) werden in einer Vielzahl von Kombinationen und taktischer Manöver in einem fairen, sportlichen Zweikampf eingesetzt.

Eine hochwertige Schutzausrüstung und ein strenges Reglement schützen die Gesundheit der Athleten. Gelenkigkeit und Körperbeherrschung werden als Voraussetzung zum Erlernen der Techniken ebenso trainiert wie Kondition, Reaktion und Kombinationsfähigkeit. Kickboxen kräftigt den ganzen Körper und macht ihn beweglich und ist somit eine hervorragende Möglichkeit seinen Körper fit und gesund zu halten. Daneben werden auch charakterliche Eigenschaften wie Willenskraft, Selbstvertrauen, Disziplin und Fairness trainiert und nicht zuletzt ist Kickboxen eine wirksame Art der Selbstverteidigung.

Man unterscheidet grundsätzlich 3 Disziplinen:

Semikontakt

Semikontakt ist eine Wettkampfdisziplin, bei der zwei Sportler das Ziel verfolgen mit erlaubten Techniken und Schnelligkeit mehr Punkte zu erlangen als der Gegner. In dieser Disziplin ist die Schlaghäufigkeit nicht entscheidend. Es handelt sich um eine technische Disziplin mit einem ausgewogenen Einsatz von Hand- und Fußtechniken. Die Techniken müssen gut kontrolliert ausgeführt werden. Nach jedem Treffer wird der Kampf unterbrochen und die Bewertung sofort bekannt gegeben.

Leichtkontakt

Im Leichtkontakt kämpfen die Sportler ohne Unterbrechung bis zum Kommando „Stopp“ des Ringrichters. Die Sportler verwenden Techniken des Vollkontakt, müssen diese aber gut kontrolliert ausführen. Hand- und Fußtechniken sollen ausgewogen verwendet werden.

Vollkontakt

Vollkontakt ist eine Disziplin, mit dem Ziel des Sportlers seien Gegner mit voller Kraft und Stärke zu treffen. Die Techniken müssen kraftvoll, exakt und explosiv sein und dürfen mit vollem Kontakt ausgeführt werden.

Zusätzlich gibt es noch Varianten im VK:

VK mit LowKick kann beschrieben werden als Vollkontakt mit der Möglichkeit, die Beine des Gegners mit erlaubten Fußschlägen anzugreifen.

Im K1 dürfen zusätzlich zum VK mit LowKick auch Treffer mit dem Knie erzielt werden

Im Muay Thai sind neben den Knie-Techniken auch noch Ellbogen-Techniken erlaubt


Neben dem Wettkampf wird Kickboxen von vielen Sportlern zur Verbesserung der Fitness, zur Selbstverteidigung oder zur Erlangung einer höheren Graduierung (Gürtel) betrieben. Die Graduierung unterteilt sich in Schülergrade (Kyu) – gekennzeichnet durch weiße, gelbe, orange, grüne, blaue, violette und braune Gürtel – und den Meistergraden (DAN), welche durch schwarze Gürtel ersichtlich sind.

Kinderkickboxen:

Kinder brauchen Bewegung - Kindheit ist Bewegungszeit

In keinem anderen Lebensabschnitt ist Bewegung so wichtig wie in der Kindheit. Die motorischen und koordinativen Fähigkeiten des Nachwuchses haben sich in den vergangenen Jahren drastisch verschlechtert. Der Grund ist die fehlende Bewegung im Alltag. Unsere Kleinen verbringen sitzend nicht nur den halben Tag in der Schule, die körperliche Passivität hat sich mittlerweile bei vielen auch auf die Freizeit ausgedehnt (Fernsehen, Computer, Play Station, …) Der Bewegungsmangel äußert sich vor allem in Muskel- und Haltungsschäden, Wahrnehmungs- und Koordinationsstörungen, Übergewicht oder emotional-sozialen Störungen. Um diese vorprogrammierten Schäden zu vermeiden, versuchen wir beim Kinderkickboxen gezielt mit Dehnungs-, Haltungs- und Koordinationsübungen die Körperhaltung und Motorik zu trainieren.

Ohne diese Belastungen können sich die Muskulatur und Knochen nicht entsprechend entwickeln, da die Bänder, Gelenke und Knochen unterfordert sind. Gleichzeitig wird mit dem Training auch erreicht das die Kinder ihren Schulstress abbauen können, was sich natürlich besonders positiv auswirkt, wenn sie vielleicht schon an Lernschwierigkeiten oder Konzentrationsschwächen leiden.

Natürlich spielt auch die Selbstverteidigung beim Kickboxen eine wichtige Rolle. Das Training wird spielerisch gestaltet um die Kinder mit Spaß und Motivation behutsam in die Bereiche des Kampfsports einzuführen. Es ist uns wichtig den Kindern zu vermitteln, welche Auswirkungen Gewalt haben kann und das man mit ihr auf keinen Fall leichtfertig umgehen darf.

Entgegen vieler Vorurteile mit denen der Kampfsport leider schon lange zu kämpfen hat, können wir ihnen versichern, dass beim Kickboxen keine Randalierer oder Schläger ausgebildet werden, sondern die positiven Werte wie Kameradschaft, Disziplin, Höflichkeit, Ehrgeiz und Selbstbewusstsein gefördert werden.


Interesse ???

Dann komm einfach vorbei, denn fragen und ein Probetraining kosten nichts.

Kleine Fotogalerie:

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